Mit pia kannst du Stundenzulagen und Abzüge für deine Mitarbeitenden einfach erfassen und automatisiert berechnen lassen. Ob Nacht-, Wochenend- oder Feiertagszulagen sowie Abzüge wie zum Beispiel fürs Mittagessen: pia berücksichtigt alle definierten Regeln und weist die Beträge übersichtlich im Stundenauszug aus. In dieser Anleitung erfährst du, wie du Zulagen und Abzüge korrekt konfigurierst.
Wenn pia mit einem Umsystem wie zum Beispiel einer Lohnsoftware verbunden ist, muss für jede lohnrelevante Zulage eine entsprechende Lohnart erfasst werden.
Gehe dazu aufOrganisationsebene zu Organisation > Organisationdaten > Lohnarten und erstelle dort eine neue Lohnart.
Im Feld «Technische Bezeichnung» gibst du die genaue Bezeichnung an, die deine Lohnsoftware für diese Lohnart erwartet.
pia kennt vier verschiedene Anwendungsarten für Stundenzulagen und Abzüge. Die Anwendungsart wird beim Erstellen einer Zulage über ein Dropdown ausgewählt und bestimmt, wie die Zulage auf Zeiterfassungen angewendet wird.
Muss bei Zeiterfassung hinterlegt werden
Bei dieser Anwendungsart wird die Stundenzulage nur angewendet, wenn sie explizit auf einer Zeiterfassung hinterlegt ist.
Die Zulage kann bereits bei Schichtvorlagen oder einzelnen Schichten erfasst werden. Wird anschliessend die Zeit für diese Schicht erfasst, wird die Zulage automatisch auf die entsprechende Zeiterfassung übernommen.
Auf allen Zeiterfassungen anwenden
Die Stundenzulage muss nicht explizit bei der Zeiterfassung hinterlegt werden. pia wendet diese Zulage automatisch auf alle Zeiterfassungen aller Mitarbeitenden an.
Auf allen Zeiterfassungen anwenden, ausser an Feiertagen
Die Stundenzulage muss nicht explizit bei der Zeiterfassung hinterlegt werden. pia wendet diese Zulage automatisch auf alle Zeiterfassungen an, die nicht auf einen Feiertag fallen.
Überschneidet sich eine Zeiterfassung mit einem Feiertag, wird die Zulage nur auf den Teil angewendet, der nicht auf den Feiertag fällt.
Auf allen Zeiterfassungen an Feiertagen anwenden
Die Stundenzulage muss nicht explizit bei der Zeiterfassung hinterlegt werden. pia wendet diese Zulage automatisch auf alle Zeiterfassungen an, die auf einen Feiertag fallen.
Überschneidet sich eine Zeiterfassung mit einem Feiertag, wird die Zulage nur auf den Teil angewendet, der auf den Feiertag fällt.
Hinweis: Es werden nur Feiertage mit einem Abwesenheitsgrad von 100 Prozent berücksichtigt, bei welchen die Abwesenheitsstunden von den Sollstunden übernommen werden. Ein Feiertag dauert von 00:00 bis 24:00 Uhr.
Die folgenden Beispiele zeigen praxisnah, wie Stundenzulagen und Abzüge in pia erfasst und angewendet werden können. Jedes Beispiel beschreibt einen typischen Anwendungsfall aus dem Arbeitsalltag und zeigt, welche Einstellungen dafür notwendig sind.
Beispiele:
Du bietest deinen Mitarbeitenden die Möglichkeit, im Betrieb ein Mittagessen zu einem Preis von CHF 12.00 zu beziehen. Der Betrag wird direkt vom Lohn abgezogen.
In Betrieben mit verpflichtender Arbeitskleidung wird die Umziehzeit häufig pauschal pro Schicht vergütet. In diesem Beispiel werden pro Schicht 7 Minuten angerechnet.
Du gewährst deinen Mitarbeitenden einen Zuschlag für Wochenendeinsätze, die zwischen Freitag 17:00 Uhr und Montag 06:00 Uhr geleistet werden. Pro geleisteter Arbeitsstunde am Wochenende wird 0,5 Stunden zusätzlich im Stundensaldo gutgeschrieben.
Diese Zulage soll auf alle Zeiterfassungen angewendet werden, die nicht auf einem Feiertag fallen.
Du entschädigst deine Mitarbeitenden mit einem Zuschlag von CHF 6.– pro Stunde für Arbeitsstunden zwischen 23:00 und 06:00 Uhr.
Diese Zulage soll auf alle Zeiterfassungen angewendet werden.
Du gewährst deinen Mitarbeitenden einen Zuschlag für Einsätze an Feiertagen. Pro geleisteter Arbeitsstunde wird 0,5 Stunden zusätzlich im Stundensaldo hinterlegt.
Voraussetzung: Hinterlege deine Feiertage wie hier beschrieben: Feiertage